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Der Brocken

Der Brocken ist mit 1.142 Metern der höchste Berg des Harzes und weit über die Landesgrenzen bekannt. Mit seiner beachtlichen Höhe überragt er die übrige Mittelgebirgslandschaft erheblich, sodass er schon von Weitem zu sehen ist. Lange Zeit, genau genommen von 1961 bis 1989, war er wegen der innerdeutschen Grenze von Urlaubern nicht zu erreichen, denn die Brockenkuppe ist geografisch gesehen dem Bundesland Sachsen-Anhalt zuzuordnen. Heute führen wieder erlebnisreiche Wanderwege, wie zum Beispiel der Harzer-Hexen-Stieg, auf den Gipfel. Weniger anstrengend, aber nicht minder abwechslungsreich ist eine Fahrt mit der Brockenbahn, die Touristen schon seit 1899 zum Gipfel befördert. Oben angekommen, haben Urlauber die Möglichkeit, in einem Hotel zu übernachten oder sich mit Speis und Trank zu stärken.

Die erste nachgewiesene Besteigung des Brockens fand im Jahre 1572 statt. Das erste Gebäude ließ Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode mit dem sogenannten Wolkenhäuschen im Jahre 1736 erbauen. Reisende konnten auf der Heinrichshöhe in einem Unterkunftshaus Schutz suchen. Ein Gasthaus, das hier um 1800 entstand, brannte nieder und wurde im Jahre 1862 durch das neue Brockenhotel ersetzt. 1895 folgte dann der Bau der ersten Wetterwarte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Brocken für Touristen nur noch mit Passierschein zugänglich. Da er im unmittelbaren Grenzgebiet lag, wurde er mit dem Bau der deutsch-deutschen Mauer zum Sperrgebiet und war für Touristen nicht mehr zu erreichen. Erst im Jahre 1994 verließ der letzte Soldat den Brocken. Es folgte eine Renaturierung, die Millionen verschlang. Heute kann der Urlauber sich wieder an diesem schönen Naturraum erfreuen und traumhafte Aussichten genießen.

Mitten im Nationalpark Harz genießt der Brocken einen besonderen Schutz. Sanfter Tourismus bildet die Grundlage für den Erhalt der artenreichen Flora und Fauna. Die Brockenanemone zum Beispiel gibt es nur hier. Der Luchs hat hier ebenfalls wieder einen geschützten Lebensraum gefunden. Die Tatsache, dass der Waschbär in diese Region eingeschleppt wurde, freut Tierschützer nicht besonders, da sie Fressfeinde zahlreicher hier lebender Vogelarten darstellen. Auf dem Gipfel des Brockens befindet sich der im Jahre 1890 gegründete Brockengarten. Die öffentliche Schauanlage beinhaltet rund 1.600 Hochgebirgspflanzen, die im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Die Leitung der Anlage hat sich neben dem Biotop- und Artenschutz auch die Lehre und Forschung zur Aufgabe gemacht. Eine Besichtigung des Geländes kann der Urlauber auch während einer geführten Rundwanderung auf dem Gipfel des Brockens erleben. Ein Ausflug auf den Brocken ist sicherlich der Höhepunkt eines jeden Harzurlaubs.
Winter am Brocken   Winter am Brocken   Winter am Brocken
Der Brockengipfel im Winter

Blick vom Brocken nach Wernigerode   Brockenbahnhof im Winter   Winter am Brocken   Winter am Brocken
Impressionen vom Brockengipfel im Winter




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